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VERLÄSSLICHE SCHULE

Mehr Verlässlichkeit an Hessens Schulen
   

Über das Projekt "Die Verlässliche Schule"

"Hessen handelt, wir schaffen die Verlässliche Schule", so ist eine Programmschrift zur Unterrichtsgarantie plus des Hessischen Kultusministeriums betitelt. Die Forderung nach einer sich den Schülerinnen und Schülern verbindlich und verlässlich präsentierenden Schule ist, einer gesellschaftstheoretischen Sichtweise folgend, freilich eine Selbstverständlichkeit.

Um diese bildungspolitische Forderung auch in der schulischen Realität umsetzen zu können, wurden seit 1999 in Hessen 3500 Lehrerstellen und 1600 Referendarsstellen geschaffen, doch noch immer stellen kurzfristige krankheitsbedingte Personalausfälle ein Problem für die Aufrechterhaltung eines geregelten und kontinuierlichen Unterrichtsangebotes dar.

Das Projekt der "Verlässlichen Schule" setzt bei dieser Problematik an. Finanziell gefördert durch das Land Hessen, werden den Schulen neue personelle Gestaltungsräume eröffnet, die es erlauben, auch auf qualifiziertes außerschulisches Personal zurück zu greifen, um adäquate Vertretungs- und Betreuungsangebote realisieren zu können.

Am Gymnasium Nidda verfolgen wir bereits seit einiger Zeit ein eigenes Konzept, das ehemalige Kolleginnen und Kollegen in die pädagogische Arbeit miteinbezieht. Darüber hinaus möchten wir nun im Sinne der "Verlässlichen Schule" weitere Vertretungs- und Betreuungskräfte aus dem Elternkreis bzw. schulischen Umfeld des Gymnasium Nidda gewinnen, um auch im Sinne unserer berufstätigen Elternschaft ein Unterrichtsangebot zu gestalten, auf das man sich mit Sicherheit einstellen kann.

 


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Bewerbungsinitiative - Wer kann mitmachen?

Vertretungskräfte

Als Vertretungskräfte dürfen sich Lehrer, auch Pensionäre und Rentner und alle anderen Akademiker mit abgeschlossenem Hoch- oder Fachhochschulstudium bewerben, die es sich zutrauen, pädagogisch zu arbeiten.

Pro Unterrichtsstunde zahlt das Gymnasium Nidda: 20€

Das Gymnasium Nidda verfolgt ein Umsetzungsmodell, das neben herkömmlicher Vertretung des Fachunterrichts insbesondere auf die Durchführung von Vertretungsprojekten setzt. Vertretungsprojekte müssen nicht zwangsläufig im thematischen Feld des Faches angesiedelt sein, das zu vertreten ist, sie können vielmehr auch fächerübergreifend, fachfremd oder auf den Ausbau von Methodenkompetenzen ausgerichtet sein.

Diesem Modell folgend, bereitet der künftige Vertretungslehrer Vertretungsprojekte vor, die möglichst variabel zwischen 2 und 10 Stunden dauern können und sich entsprechend angepasst möglichst in der gesamten Mittelstufe mindestens aber in drei aufeinander folgenden Klassen (5-7/8-10) einsetzen lassen.

Beispiel 1: Biologie - Praktische Wasseruntersuchungen und Umweltschutz

Beispiel 2: Deutsch - Produktive Formen der Erarbeitung von Texten unterschiedlicher Gattungen, wissenschaftliche Arbeitsmethoden

Beispiel 3: Fächerübergreifend -Die Schülerbibliothek optimal einsetzen, EDV-Selbstdarstellung als PowerPoint-Präsentation, etc.

Der zukünftige Vertretungslehrer bewirbt sich bereits unter Angabe der von ihm realisierbaren Projekte. Fällt jetzt ein Lehrer aus, führt die Vertretungskraft in allen Klassen des zu vertretenden Lehrers ihre vorbereiten Projekte durch. Beim späteren Ausfall weiterer Lehrer wiederholt sie ihre Projekte wo immer sie auf Klassen trifft, die diese nicht bereits absolvierten.

Vorteile: Interessanter Unterricht, geringe Vorbereitungszeit, sofortige Verfügbarkeit, qualifizierter Inhalte, ständige Verbesserung der Projekte etc.

Wichtig ist Variabilität der vorgeschlagenen Modelle in Bezug auf die Dauer (Vertretungen von 2 bis 20 Stunden) sowie die Jahrgängsstufen 5 – 10.

 

Betreuungskräfte

Als Bewerber kommen prinzipiell alle in Frage, die gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und sich zutrauen, diese sinnvoll zu beschäftigen.

Jede Betreuungsstunde honoriert das Gymnasium mit ca. 15 €

Das Gymnasium realisiert ein spezielles Konzept, das die Betreuung ortsgebunden umsetzt:

1. in der Bibliothek mit speziellen Inhalten, die sich hier erarbeiten lassen.

2. in den EDV-Räumen mit der Nutzung fachspezifischer Schulungs- und Trainingsprogramme

3. in den Klassenräumen mit von den Betreuern selbst vorbereiteten Konzepten.

Stehen mehr Bewerber zur Verfügung als benötigt werden, sind bevorzugt Mitglieder der Schulgemeinde, die sich hier ehrenamtlich engagiert haben zu berücksichtigen. Hier kommt es darauf an, die zeitliche - im Idealfall uneingeschränkte - Verfügbarkeit zuverlässig anzugeben.

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